13. August 2010 15:27 Uhr

Südkorea eröffnet Forschungszentrum unter Namen eines Münsteraner Forschers

Ein Wissenschaftler muss viel geleistet haben, wenn ein Institut seinen Namen bekommen soll. Der Stammzellenforscher Hans Schöler aus Münster hat das geschafft, er gilt als ein Pionier in seiner Disziplin. Nach ihm wurde heute in Südkorea ein Stammzellzentrum benannt, und zwar am Ulsan-Nationalinstitut für Wissenschaft und Technologie. Das Hans-Schöler-Stammzellenforschungszentrum in der Stadt Ulsan im Südosten des Landes wurde im Rahmen eines internationalen Symposiums eröffnet. Sein Ziel ist es, mit den Stammzellen funktionsgestörte Zellen, Gewebe und Organe reparieren zu können. Der 57-Jährige Schöler ist einer der Direktoren des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin in Münster. Er nannte die Namensgebung in Südkorea "eine riesengroße Ehre". Mit so etwas könne man nicht zu Lebzeiten rechnen. Schöler arbeitet nach eigenen Angaben seit Jahren mit südkoreanischen Wissenschaftlern in der Stammzellenforschung zusammen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)