2. Januar 2011 13:15 Uhr
Der Berliner Senat plant den Bau eines Museums über die Zeit des Kalten Krieges. Kulturstaatssekretär André Schmitz erklärte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dapd, als Standort komme der Checkpoint Charlie in Frage. Der frühere Berliner Grenzübergang sei der "international bekannteste Ort der Berliner Mauer" und deshalb geeignet für die Darstellung des einstigen Ost-West-Konflikts. Eine Eröffnung sei 2014 oder 2015 möglich. Bisher wird am Checkpoint Charlie mit einer Bildergalerie an die Teilung der Stadt erinnert. Jährlich werden dort etwa 900.000 Touristen gezählt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)