3. Januar 2011 06:54 Uhr

Keine Begnadigung für Wildwest-Legende Billy the Kid

Auch 130 Jahre nach seinem Tod bleibt die Wildwest-Legende "Billy the Kid" amtlich ein Verbrecher. Denn der Gouverneur des US-Bundesstaates New Mexico, Bill Richardson, hat die Begnadigung des Revolverhelden abgelehnt. Billy the Kid war im Juli 1881 im Alter von etwa 20 Jahren erschossen worden - auf der Flucht vor seiner Hinrichtung. Angeblich soll der frühere Gebietsgouverneur ihm eine Begnadigung versprochen haben. Gouverneur Richardson begründete seine Ablehnung gegenüber dem Fernsehsender ABC, die Sachlage sei nicht eindeutig genug für eine Begnadigung. Auch sei historisch nicht klar, warum der frühere Gebietsgouverneur Billy the Kid noch zu Lebzeiten eine Begnadigung versprochen, diese aber nicht vollzogen habe. Der schießwütige Revolverheld, der als William H. Bonney geboren wurde, hat noch heute eine Fangemeinde, die in ihm eine Art Robin Hood des Wilden Westens sieht. Er soll jedoch bis zu 21 Menschen ermordet haben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)