3. Januar 2011 14:23 Uhr

Chinas Medien melden Durchbruch bei atomarer Wiederaufbereitung

In keinem Land werden so viele Atomkraftwerke gebaut wie in China. Über den Nachschub an Uran müssen sich die Betreiber nun weniger Sorgen machen. Das chinesische Staatsfernsehen berichtet heute von einem Durchbruch bei der Wiederaufbereitung atomarer Brennstoffe. Chinesische Wissenschaftler hätten eine Technik entwickelt, mit deren Hilfe sich bereits verwendete Brennelemente wiederaufbereiten lassen. Damit reichten die in China entdeckten Uran-Bestände bis zu 3.000 Jahre. Bisher waren nur 50 bis 70 Jahre veranschlagt. Durch chemische Prozesse werde der abgebrannte Kernbrennstoff während der Erhitzungsphase wieder aufgearbeitet. Dadurch könne sowohl der wiederverwertbare Teil des verbrannten Materials als auch der neu erzeugte Teil gewonnen werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)