4. Januar 2011 07:02 Uhr
Die alten Griechen waren älter und cleverer als angenommen. Und sie fuhren offenkundig schon vor sehr langer Zeit zur See. Das jedenfalls vermuten Archäologen die auf der griechischen Insel Kreta den Boden aufgruben. Zufällig entdeckten sie dabei Steinwerkzeuge, die laut Kulturministerium mindestens 130.000 Jahre alt sind. Die älteste bekannte Besiedlung der ägäischen Insel wurde bisher auf 7.000 vor Christus datiert. Kreta war aber auch vor 130.000 Jahren bereits eine Insel, was die Forscher schließen lässt: Diese Menschen konnten den Weg über das Wasser auch damals schon bewältigen. Der Fund ist für die Wissenschaftler nun außerdem Anlass, die kognitiven Fähigkeiten unserer Vorfahren neu zu bewerten. Vermutlich waren sie zu höheren kulturellen Leistungen in der Lage als bislang gedacht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)