4. Januar 2011 11:51 Uhr

Blick ins Lexikon: Sonnenfinsternis

Zum Schluss blicken wir noch ins Lexikon. Heute: Die Sonnenfinsternis. Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn sich der Mond zwischen Sonne und Erde schiebt, und so der Schatten des Mondes auf die Erde fällt. Von der Erde aus gesehen wird die Sonne nach und nach von einer dunklen Scheibe verdeckt, die anscheinend genau die gleiche Größe hat wie die Sonne. So wirkt es, weil die Sonne viel weiter entfernt ist als der Mond. Bei einer totalen Sonnenfinsternis sind von der Sonne nur noch die Korona und die Protuberanzen zu sehen - Materieströme, die aus der Sonne hervortreten. Nach höchstens siebeneinhalb Minuten ist eine Sonnenfinsternis wieder vorbei. Denn der Schatten des Mondes bewegt sich weiter über die Erdoberfläche. Mit einer Geschwindigkeit von etwa 35 Kilometern in der Minute wandert er in Richtung Osten. In Deutschland war die letzte totale Sonnenfinsternis im Jahr 1999 zu sehen. Die nächste wird hierzulande am 3. September 2081 stattfinden. Partielle - also teilweise - Sonnenfinsternisse so wie heute gibt es dagegen häufiger.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)