5. Januar 2011 12:53 Uhr

Israel: Diskriminierung von Arabern, Ultraorthodoxen und Behinderten

Weniger verdienen, weil man behindert ist? In Israel ist das laut einer Umfrage der Fall. Sie kam zu dem Ergebnis, dass dort ultraorthodoxe Juden, Araber und Behinderte diskrimiert werden. Befragt wurde die Einstellung von Arbeitgebern, diese Gruppen anzustellen, zu befördern und gleich zu bezahlen. In der Bewertung schnitten die Behinderten am schlechtesten ab. Sie erhielten die niedrigsten Löhne, gefolgt von den Ultraorthodoxen. Etwas besser eingestuft wurden Araber. Was eine Beförderung angeht, haben es Ultraorthodoxe am schwersten. Die meisten Arbeitgeber gaben an, es sei schwierig, die drei Gruppen in ihre Firma zu integrieren. Araber und ultraorthodoxe Juden seien zwar keine schlechteren Mitarbeiter, es gebe aber Probleme im zwischenmenschlichen Bereich.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)