5. Januar 2011 14:50 Uhr
"Ein Beispiel außergewöhnlich schlechter Wissenschaft in Hollywood." So bezeichnet eine Gruppe der NASA den Film "2012" von Roland Emmerich. Er sei der wissenschaftlich unrealistischste Film aller Zeiten und bediene sich der Ängste der Menschen vor dem sogenannten Weltuntergang. Selbst der Film "Armageddon" sei im Vergleich realistischer. Die NASA teilte mit, wegen des Emmerich-Films viele Anfragen von Menschen mit Weltuntergangsängsten erhalten zu haben, so dass eine eigene Webseite eingerichtet wurde, um die Fakten richtig zu stellen. So etwas sei noch nie vorgekommen, so die NASA. In dem Film geht die Welt unter, weil Neutrinos den Erdkern erhitzen, dieser sich ausdehnt und dadurch Erdbeben und andere Naturkatastrophen verursacht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)