6. Januar 2011 06:27 Uhr
Der französische Historiker Philippe Delorme ist skeptisch. Er kann sich nicht vorstellen, dass der jetzt entdeckte Schädel tatsächlich der von König Heinrich IV. ist. Dem Magazin "Express" sagte Delorme, den Kopf, den die Wissenschaftler präsentiert hätten, sei zum Einbalsamieren weder aufgesägt noch aufgemeißelt worden. Als 1793 das Grab des Königs geplündert worden sei, hätten aber alle Zeugen von einem offenen Schädel berichtet. Der Wissenschaftler kritisierte zudem, dass eine DNA-Analyse fehle. Immerhin seien Haut und Haare vorhanden. Im Dezember hatten Forscher erklärt, nördlich von Paris den Schädel des ermordeten Königs gefunden zu haben. 400 Jahre lang fehlte von ihm jede Spur.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)