6. Januar 2011 06:51 Uhr
Die Ankündigung der britischen Regierung, den forensischen Wissenschaftsdienst des Landes zu schließen, stößt nicht überall auf Zustimmung. Der Leiter der Internationalen Gesellschaft für Forensik, Niels Morling, hat jetzt den Entschluss in einem Gastbeitrag im Fachmagazin "New Scientist" bedauert. Forensik ist die wissenschaftliche Analyse von kriminellen Handlungen und Vorgängen. Morling schreibt zur geplanten Schließung im Jahr 2012: Es sei klar, dass sich eine Einrichtung, die so hervorragende Forschung betreibe, nicht mit privaten Anbietern messen könne. Letztere könnten billiger arbeiten. Viele Jahre sei das Forensische Institut in Großbritannien die zentrale Stelle der internationalen Zusammenarbeit gewesen. Seine Arbeit habe maßgeblich zur DNA-Forschung in Europa beigetragen. Und das sei ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Kriminalität gewesen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)