6. Januar 2011 08:51 Uhr
Nicht vor dem Jahr 2040. So lange soll es dauern, bis in Sachsen und Thüringen die Hinterlassenschaften des Uranbergbaus beseitigt sind. Das sagte der Geschäftsführer des Unternehmens Wismut der Zeitung "Freie Presse". Vor allem die Sanierung des kontaminierten Grundwassers dauere wesentlich länger als vorgesehen. Auch müsse überprüft werden, ob die bisher bereitgestellten Gelder von 6,4 Milliarden Euro ausreichen. Ende 2010 waren vom Gesamtbudget bereits 5,4 Milliarden Euro ausgegeben. Das Wismut-Unternehmen hatte in der ehemaligen DDR Uranbergbau für die sowjetische Atomindustrie betrieben. Das Nachfolgeunternehmen, die Wismut GmbH, ist seit 1991 dabei, die Bergbaulandschaften zu rekultivieren und die Umweltschäden zu beseitigen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)