7. Januar 2011 06:51 Uhr

Gewürze in Indien werden unbezahlbar für Bewohner

Gewürze sind aus der indischen Küche nicht wegzudenken. Trotzdem können es sich viele Inder im Moment einfach nicht leisten, damit zu kochen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, werden Kardamom, Kumin, Tumeric, Ingwer und Safran immer teurer. Das sei das gleiche, wie wenn in Deutschland die Preise für Brot, Salz und Butter in die Höhe schnellen würden. Der Preis vieler Gewürze habe sich in weniger als einem Jahr verdoppelt. Ein Kilo schwarzer Pfeffer kostete vor fünf Jahren im Großhandel noch 67 Rupien, heute liege der Preis bereits bei 212 Rupien. Verschlimmert wird die Lage laut FAZ noch, weil Schwarzhändler Gewürze horten. Sie verursachen demnach so einen noch größeren Engpass und hoffen darauf, dass die Preise weiter ansteigen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)