7. Januar 2011 06:52 Uhr
Mutter Natur hat wieder einmal bewiesen, wie widerstandsfähig sie ist. Diese Bilanz ziehen US-Forscher, die wenige Monate nach der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko die Methan-Konzentration gemessen haben. Noch im Juni war diese um Faktor 100.000 über den normalen Werten. Im Oktober und November haben die Forscher nun noch einmal Proben genommen. Dabei stellten sie überrascht fest, dass die Methan-Konzentration fast wieder auf normalem Nievau liegt. Stattdessen fanden sie Bakterien, die das Treibhausgas absorbieren. Ein Sprecher sagte, diese Bakterien wirkten wie ein Filter, den sie hätten verhindert, dass das Methan in die Atmosphäre eingedrungen sei. Ende April war im Golf von Mexiko die Bohrinsel Deepwater Horizon untergegangen. Über Monate flossen zehntausende Liter Öl pro Tag ins Meer. Es war die größte Ölkatastrophe in der Geschichte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)