7. Januar 2011 11:03 Uhr

Südpol-Tagebücher verraten etwas über den Charakter von Roald Amundsen

Roald Amundsen war ein eigenwilliger Chef. Das geht zumindest aus den Tagebüchern der Männer hervor, mit denen der Norweger seine Expedition zum Südpol unternahm. Der Direktor des Fram-Museums erzählte der Osloer Tageszeitung "Aftenposten" schon vor der Veröffentlichung der Aufzeichnungen im Mai von ihrem Inhalt. So werde zum Beispiel ein Streit zwischen Amundsen und einem Expeditionsmitglied beschrieben. Am Ende des Disputs habe der Polarforscher einfach erklärt, er dulde keinen Widerspruch. Insgesamt handelt es sich um acht Tagebücher und das Logbuch des Schiffes "Fram". Die Publikation erfolgt aus Anlass des 100. Jahrestags der Expedition. Amundsens Forschungsreise begann im Juni 1910. Im Dezember 1911 erreichte die Mannschaft den Südpol.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)