7. Januar 2011 12:23 Uhr

Regionale Dialekte auch bei Twitter

"Cool" ist nicht gleich "cool". Je nach Region schreiben US-Amerikaner auch einfach nur "koo". Und das Wort "something" wird in New York auch schonmal zu "suttin". Gut erforschen lassen sich diese regionalen Unterschiede mit dem Kurznachrichtendienst Twitter. Das berichten Sprachforscher auf einer Fachtagung in den USA. Sie haben US-amerikanische Slangausdrücke und Dialekte untersucht, und festgestellt, dass manche Ausdrücke besonders oft in bestimmten Regionen und Städten vorkommen. Den Forschern zufolge ist Twitter mit seinen auf 140 Zeichen beschränkten Meldungen besonders gut für die Dialektforschung geeignet. Längere Texte, etwa in Blogs, seien oft formaler geschrieben. Außerdem enthielten Kurzmitteilungen bei Twitter oft Geotags - zusätzliche Daten also, die den genauen Standort des Schreibers mitteilen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)