7. Januar 2011 12:29 Uhr
Wasser, CO2 und Sonnenlicht. Viel mehr brauchen Pflanzen nicht für ihre Photosynthese. Ein neuer Solarreaktor soll nun etwas ähnliches leisten - wenn auch die chemischen Reaktionen ganz anders ablaufen. Wie Forscher im Fachmagazin "Science" berichten, sind die Ausgangsprodukte der Reaktion Wasser und Kohlendioxid. Wenn Energie, etwa durch Sonnenlicht zugeführt wird, entsteht daraus ein Gasgemisch, das als Syngas bezeichnet wird. Es enthält Wasserstoff und Kohlenmonoxid, und in verschiedene flüssige Treibstoffe umgewandelt werden. Die Versuche wurden bislang in einem Solarsimulator in der Schweiz getestet. Dabei wurde eine Strahlungsintensität eingesetzt, die der Kraft von 1.500 Sonnen entspricht. In Zukunft soll die Technik auch in Solarturm-Anlagen eingesetzt werden, in denen ebenfalls Sonnenlicht gebündelt und auf einen bestimmten Punkt gelengt wird. 2020 kann es den Wissenschaftlern zufolge soweit sein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)