11. Januar 2011 07:27 Uhr
E.coli-Bakterien haben einen schlechten Ruf. Schließlich verursachen sie unangenehme Infekte und Durchfall. Wissenschaftler der Chinesischen Universität in Hong Kong betreiben nun Imagepflege und behaupten, E.coli-Bakterien seien hervorragende Datenspeicher. Wie das Wissenschaftsmagazin BlueSci berichtet, haben die Forscher auf 18 Bakterien 90 Gigabyte Daten gespeichert. Das heißt: Ein Gramm E.coli-Baktierien könnte so viele Daten speichern, wie 450 Festplatten mit zwei Terabyte Speicherplatz. Außerdem, so der Artikel, könnten die Daten auch verschlüsselt werden - nämlich mithilfe eines natürlichen Prozesses, bei dem Gene vermischt würden. Weiter geforscht werden müsse aber noch, denn das Auslesen der Informationen sei langwierig und teuer. Und: Einige DNA-Zellen könnten mutieren und damit die Daten zerstören.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)