11. Januar 2011 07:35 Uhr

Schweizer Dorf will Hunde töten, wenn Besitzer Steuern hinterziehen

Ziemlich unfair: Wenn Frauchen oder Herrchen Steuern hinterziehen, soll es den Hunden an den Kragen gehen. Das kleine Schweizer Dorf Reconvilier im Kanton Bern will Hunde einschläfern lassen, wenn deren Halter die Hundesteuer nicht bezahlen. Sie beträgt im Jahr umgerechnet 39 Euro. So will die Gemeinde Hunterttausende Euro ausstehender Steuern eintreiben. Die Gemeinde beruft sich dabei auf ein Gesetz aus dem Jahr 1904. Das erlaube der Dorfgemeinschaft, Hunde zu töten, wenn ihre Besitzer nicht zahlten. Der Gemeindeschreiber des Ortes sagte, es solle nur Druck auf unwillige Bürger ausgeübt werden. In Reconvilier leben rund 2.000 Menschen und 280 Hunde.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)