11. Januar 2011 15:18 Uhr

Professoren protestieren gegen Massentierhaltung

Die Massentierhaltung sei kein Randthema mehr, über das sich nur Tierschützer und Veganer aufregten. Dieser Meinung sind mehr als 300 Professoren und Wissenschaftler aus Europa. Gemeinsam haben sie einen "Appell für einen Ausstieg aus der Massentierhaltung" verfasst. Sie fordern von der Politik, die Subventionen für die Landwirtschaft so einzusetzen, dass Tiere und Umwelt geschützt werden. In der derzeitigen Massenhaltung werde mit den Tieren auf eine Weise umgegangen, die uns als Gesellschaft beschämen müsse, heißt es. Die Massentierhaltung sei nicht nur eine Gefahr für die Umwelt, sondern zerstöre die Existenzgrundlage von Bauern in der Dritten Welt. Im Internet haben sich dem Aufruf mittlerweile über 8.300 Menschen angeschlossen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)