11. Januar 2011 15:24 Uhr

Area-Mass-Index statt Body-Mass-Index

Ob dick oder dünn - mal abgesehen davon, wie wir uns fühlen, bestimmt der Body-Mass-Index, zu welcher Gruppe wir gehören. Der Prozesstechniker Elmar Schlich von der Universität Gießen hält den Index, kurz BMI, aber für veraltet. In der Zeitschrift "Psychologie Heute" schlägt er stattdessen den AMI vor, den Area-Mass-Index. Der BMI mit der Formel Körpergewicht durch Körpergröße zum Quadrat berücksichtige nur die Körpermasse. Dagegen spiele beim AMI auch die Körperoberfläche eine Rolle. Denn sie sei wichtig für die Energiebilanz. Je größer die Körperoberfläche im Bezug zum Gewicht, desto mehr Wärme gebe der Körper ab. Und: Die Körperoberfläche von schlanken Menschen könne pro Kilogramm deutlich größer sein als die von beleibten Menschen mit einer gedrungenen Statur.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)