11. Januar 2011 17:30 Uhr

US-Ölkatastrophe könnte sich wiederholen

Aus Fehlern lernen - nach der Ölpest im Golf von Mexiko ist das nach Ansicht einer US-Regierungskommission jetzt dringend nötig. Sonst könnte sich eine solche Umweltkatastrophe jederzeit wiederholen. Um ein erneutes Desaster während einer Tiefseebohrung zu verhindern, müssten sowohl die Behörden, als auch die Industrie massiv in die Sicherheit investieren. Über die Studie der Kommission berichten mehrere US-Medien. Sie soll noch heute in Washington vorgestellt werden. Die Ölpest hatte am 20. April 2010 mit der Explosion der BP-Bohrinsel "Deepwater Horizon" begonnen. 780 Millionen Liter Öl strömten monatelang in den Golf von Mexiko. Einem vergangene Woche bereits veröffentlichten Kapitel des Berichts zufolge, hätte die Ölpest verhindert werden können. Demnach ergriffen die an der Bohrung beteiligten Unternehmen eine Reihe gefährlicher und zeitsparender Maßnahmen - ohne die Risiken in Betracht zu ziehen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)