12. Januar 2011 07:53 Uhr

Satellit "Fermi" entdeckt Antimaterie bei Gewittern

Bei Gewittern entsteht Antimaterie. Diese überraschende Erkenntnis hat das Weltraumteleskop "Fermi" geliefert. Wie "Spiegel online" berichtet, werden nach Gewittern Strahlen von positiv geladenen Positronen, den Gegenteilchen von Elektronen, ins All geschleudert. Antimaterie ist im Universum nichts ungewöhnliches. Allerdings existiert sie in der Regel nur für kurze Zeit, da sie beim Zusammentreffen mit "normaler" Materie ausgelöscht wird. "Fermi" registrierte die Gamma-Strahlung, die bei dieser sogenannten Annihilation entsteht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)