12. Januar 2011 08:22 Uhr

Süddeutsche Zeitung schreibt über Ghettoblaster

In den Achtzigern gehörten sie zum Straßenbild von großen Metropolen, heute scheinen nur noch Nostalgiker sie zu kennen. Ghettoblaster, auch Boombox oder Beat Box - sie alle bezeichnen große wummernde Musikkästen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, kommen sie wieder: Pop-Künstler mit "Old school"-Attitüde brächten ihre Ghettoblaster neu auf die Bühne, im Internet gebe es virtuelle Boombox-Museen und der renommierte New Yorker Fotograf Lyle Owerko habe dem Gerät im Bildband "The Boombox Projekt" jetzt ein Denkmal gesetzt. Er setzt die ehemaligen Statussymbole junger Männer in Szene. Je größer die Lautsprecher, je mehr Knöpfe, Lichter und Kontrollanzeigen das Gerät besaß, umso hipper war es. Die "Süddeutsche Zeitung" schreibt: Der Mann mit der Boombox gehörte in Achtziger Jahren zu den Respektpersonen des urbanen Dschungels. Ob die i-pods von heute damit noch mithalten können?

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)