13. Januar 2011 09:25 Uhr
"Für die Meinungsfreiheit in Europa: Glühwein trinken und Ice-T hören" - das war das Motto einer Flashmob-Aktion in Berlin gegen das umstrittene ungarische Mediengesetz. Darüber berichtet heute die "taz". Der US-Rapper Ice-T sei das erste Opfer des zum 1. Januar in Kraft getretenen Gesetzes gewesen. Sein Song "It's on" sei von der ungarischen Medienkontrollbehörde NMHH als jugendgefährdend eingestuft worden. Und weil der nichtkommerzielle Radiosender "Tilos Radio" ihn gespielt habe, so die "taz", sei umgehend ein Verfahren gegen den Sender eingeleitet worden. Die Kontrollbehörde NMHH fungiert laut Mediengesetz als alleinige Kontrollinstanz über sämtliche Medien Ungarns.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)