13. Januar 2011 10:26 Uhr

Unterbringung von Flüchtlingen - Berlin geht laut "SZ" ungewöhnliche Wege

Asylbewerber und Urlauber unter einem Dach. Diese Lösung hat sich die Berliner Senatsverwaltung einfallen lassen, um die steigende Zahl von Flüchtlingen in der Stadt unterzubringen. Darüber berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Das ehemalige Notaufnahmelager Marienfelde habe wieder geöffnet und auch Hostels in Berlin angemietet. So wohnten in Gästehäusern in Marzahn oder am Potsdamer Platz ebenso Reisegruppen aus EU-Ländern wie Flüchtlinge aus China. Die "SZ" zitiert Angaben des Bundesamtes für Migration, wonach in Deutschland im vergangenen Jahr mehr als 27.000 Asylanträge gestellt wurden. In diesem Jahr würden sogar 40.000 Anträge erwartet. Diese steigende Zahl von Flüchtlingen ist laut "SZ" vor allem darauf zurückzuführen, dass die Visumspflicht für Serbien, Mazedonien, Bosnien und Albanien aufgehoben wurde.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)