14. Januar 2011 06:52 Uhr
Wer im Glaushaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Dieses geflügelte Wort nimmt der Hamburger Datenschutz sehr ernst. Die Deutsche Presse-Agentur berichtet, die Behörde habe ihre eigene Seite vom Netz genommen, weil bei ihrem Internet-Auftritt ein externer Statistik-Dienst im Einsatz sei, der Daten von Besuchern nicht gesetzeskonform verarbeite. Dabei werde ein Verfahren angewandt, dass in der Kritik stehe, weil die IP-Adressen der Nutzer nicht anonymisiert würden. Der Internet-Auftritt läuft dpa zufolge über eine Seite, über deren Infrastruktur die Datenschützer nicht entscheiden könnten. Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar wird mit den Worten zitiert, es sei nicht gelungen, mit den Betreibern eine zeitnahe Umsetzung der eigenen Rechtsauffassung zu erreichen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)