14. Januar 2011 09:00 Uhr

Studie: Negative Erbgut-Analyse Ergebnisse verängstigen Betroffene in der Regel nicht

Auch, was ich weiß, macht mich nicht heiß. Auf diese knappe Formel könnte man das Ergebnis eine Studie zum Thema Erbguttest bringen. US-Forscher wollen herausgefunden haben, dass Menschen, die ihr Erbgut analysieren ließen und ein hohes Risiko für Krankheiten aufwiesen, deswegen nicht verängstigt waren. Bei Erbgutuntersuchungen soll den Anbietern solcher Tests zufolge eingeschätzt werden können, wie groß beispielsweise das Risiko ist, an Krebs zu erkranken. Kritiker bemängeln die Aussagekraft der Tests. Für die Studie befragten die Wissenschaftler mehr als 2.000 Personen, die ihre DNA hatten analysieren lassen. Ihre Ergebnisse publizierten sie im "New England Journal of Medicine". Die Wissenschaftler hoffen zudem, dadurch mit einem Vorurteil aufräumen zu können. Dem, dass Menschen verängstigt würden durch negative Resultate ihres Erbguttests.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)