17. Januar 2011 06:31 Uhr
Zunächst hatte es geheißen, bei den Ausschreitungen in Tunesien sei ein deutsch-französischer Pressefotograf getötet worden. Nun die gute Nachricht vom französischen Konsulat und der Familie des Fotografen: Der 32-Jährige sei in kritischem Zustand, aber nicht tot. Lucas Mebrouk Dolega war am Freitag in Tunis aus unmittelbarer Nähe von einer Tränengasgranate am Kopf getroffen worden. Er arbeitet für die europäische Agentur EPA (european pressphoto agency). Der Fotograf ist bereits der zweite Journalist, der während der Unruhen verletzt wurde: Zuvor hatte ein US-Fotograf einen Beinschuss erlitten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)