17. Januar 2011 17:24 Uhr

Studie: Regelmäßige Mahlzeiten fallen hektischem Alltag zum Opfer

Anspruch und Wirklichkeit gehen beim Essen weit auseinander. In Deutschland verzichten immer mehr Menschen im hektischen Alltag auf regelmäßige Mahlzeiten und essen stattdessen irgendwelche Snacks zwischendurch. Und das obwohl mehr als zwei Drittel von ihnen behaupten, dass gute Ernährung für sie Priorität hat. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé. Das Allensbach-Institut hat dafür mehr als 4.000 Menschen befragt. Fast die Hälfte von ihnen klagt darüber, dass ihnen die Zeit dazu fehle, sich so zu ernähren, wie sie es eigentlich möchten. 28 Prozent der Berufstätigen sagen, dass sie nur noch am Wochenende dazu kommen. Die Hersteller von Bio-Produkten können demnach auch nicht auf große Zuwächse hoffen. Im Vergleich zu einer früheren Studie ist die Zahl der bewussten Bio-Käufer um drei Punkte auf 16 Prozent geschrumpft. Das war allerdings vor dem Dioxin-Skandal.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)