18. Januar 2011 09:59 Uhr
Außen eisig, innen hitzig. So sieht es gerade auf Island aus, der Insel mit dem vielen Geysiren. Um die ist ein Streit ausgebrochen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, wurde Ministerpräsidentin Johanna Sigurdardottir nun eine Petition übergeben. 48.000 Isländer, also etwa 15 Prozent der Bevölkerung, hätten sie unterschrieben. Sie fordern darin, dass die Geysire im öffentlichen Besitz bleiben. Hintergrund der Geschichte: Eine kanadische Aktiengesellschaft hatte kürzlich den drittgrößten Energieproduzenten der Insel übernommen - mit samt geothermischer Quellen. Es folgten Proteste, an denen sich auch die Sängerin Björk beteiligte. Ministerpräsidentin Sigurdardottir hat bereits Entgegenkommen signalisiert. Den Rückkauf des Unternehmens schloss sie zwar aus. Naturressourcen zu öffentlichem Eigentum zu erklären, halte sie aber für eine gute Idee.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)