19. Januar 2011 08:21 Uhr
Schon in zehn Jahren könnten diese Grundnahrungsmittel weltweit knapp werden: Reis, Mais und Weizen. Eine argentinische Stiftung rechnet damit, dass 2020 bereits 14 Prozent des Weizenbedarfes nicht mehr gedeckt werden könnte. Die Zahlen für Reis und Mais lägen nur etwas darunter. Grund dafür seien das Bevölkerungswachstum sowie die Erderwärmung. Während die Nachfrage nach diesen Lebensmitteln steige, falle der Ernteertrag mangels Regens geringer aus. Lediglich Soja werde es in ausreichenden Mengen auch 2020 noch geben. Die Stiftung fordert deswegen, gegen die Erderwärmung vorzugehen. Zudem sollte der Fleischkonsum gedrosselt werden. Denn auch die Tierhaltung führe zu einer Verknappung der Lebensmittel. Viele pflanzliche Agrarprodukte würden schon jetzt allein den Tieren verfüttert. Die Stiftung benutzte für die Studie unter anderem Daten des Weltklimarates.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)