19. Januar 2011 09:44 Uhr
Der Mann steckt sich eine Zigarette in den Mund, zündet sie an und inhaliert. Diese Szene aus einem Film könnte es Rauchern zusätzlich schwer machen, von ihrer Sucht loszukommen. Denn offenbar werden bei Rauchern entsprechende Gehirnzonen aktiviert, wenn sie auf dem Bildschirm sehen, wie sich jemand eine Zigarette anzündet. Das fanden US-amerikanische Forscher heraus. Wie sie im "Journal of Neuroscience" berichten, werden die Regionen im Gehirn in Aktion versetzt, die bestimmte Handlungen planen, wie beispielsweise das Heben der Hand zum Anzünden der Zigarette. Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, müsse deshalb aber nicht auf Filme verzichten. Es sei schon ein großer Schritt, sich die Vorgänge im Gehirn bewusst zu machen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)