19. Januar 2011 11:20 Uhr
Im vergangenen Jahr hat es weltweit mindestens 91 schwere Erdbeben gegeben. Die Auswirkungen der Beben in verschiedenen Ländern sind sehr unterschiedlich. James Daniell vom Karlsruher Institut für Technologie hat dazu Daten aus Archiven, Institutionen und verschiedenen Veröffentlichungen ausgewertet. Das Ergebnis: Je weniger ein Land entwickelt ist, desto schlimmer sind die Folgen eines Bebens. Dies liege vor allem an einer einfachen Bauweise und auch daran, dass es kaum Pläne zur Absicherung gebe. Bei dem Erdbeben in Haiti starben beispielsweise nach Schätzungen bis zu 225.000 Menschen. Zum Vergleich war das Beben in Chile zwar eigentlich stärker, stabilere Gebäude hätten aber eine so hohe Zahl an Todesopfern verhindert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)