19. Januar 2011 12:34 Uhr
Werchojansk nennt sich selbst die kälteste Stadt der Welt. Dennoch leben dort mehr als tausend Menschen. Sie sorgen sich zur Zeit um ihre Sicherheit und die ihrer Tiere: Denn in den Bergen der Umgebung ist ein Wolfsrudel unterwegs, 400 Tiere sollen es sein. Russische Medien berichten, die Wölfe seien in der Nähe von Wohnhäusern gesichtet worden und hätten allein in den vergangenen Tagen mehr als 30 Pferde gerissen. Auch die Behörden der Region sehen in dem Wolfsrudel eine echte Gefahr und blasen zur Jagd: Die Verwaltung zahlt für jeden Pelz umgerechnet 250 Euro, angesichts der Lage sei die Jagd auch vom Hubschrauber aus und mit Fallen erlaubt. Wölfe leben und jagen im Rudel. Hauptbeute sind mittelgroße bis große Huftiere.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)