20. Januar 2011 07:27 Uhr

UNO fördert Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Ostafrika

Überfüllte Minibusse, veraltete Fahrgestelle, löchrige Sitze - in vielen afrikanischen Städten ist der öffentliche Nahverkehr unzureichend ausgestattet. Auch Fahrpläne gibt es häufig nicht - man nimmt den Bus, der als nächstes kommt. Das will die UNO ändern und hat in drei ostafrikanischen Hauptstädten ein Programm zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs gestartet. Im äthiopischen Addis Abeba, im kenianischen Nairobi und im ugandischen Kampala soll nach UNO-Angaben auch die Infrastruktur für Fußgänger und Fahrradfahrer ausgebaut werden. Ein Sprecher sagte, Mobilität sei entscheidend für die Entwicklung einer Stadt. Menschen müssten zur Arbeit kommen und ihre Waren transportieren können. Außerdem sei ein öffentlicher Personentransport notwendig, um CO2-Emmissionen zu verringern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)