20. Januar 2011 08:56 Uhr

Forscher arbeiten an Magneten, die weniger "Seltene Erden" benötigen

Immer mehr Firmen brauchen "Seltene Erden", um ihre Produkte herzustellen oder zu verbessern. Doch ein Großteil dieser Rohstoffe kommt aus China, und das Land droht damit, den Export weiter zu beschränken. Eine der Seltenen Erden ist zum Beispiel das Metall Neodym, das vor allem für starke Magnete verwendet wird. Die stecken etwa in Automotoren oder Windkraftturbinen. Forscher an der Universität von Delaware in den USA arbeiten deshalb an Magneten, die mit weniger Seltenen Erden auskommen, und zwar mithilfe von Nanostrukturen. Doch bis diese Magnete fertig für den Markt sind, könnte es noch einige Jahre dauern. Dabei drängt die Zeit. Denn wie in der "Technology Review" zu lesen ist, könnte schon in zehn Jahren der Bedarf an Seltenen Erden die tatsächliche Produktion übersteigen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)