20. Januar 2011 10:52 Uhr

Britisches Palastgeheimnis gestärkt

Privat ist privat. Und das gilt in Großbritannien jetzt auch für einen Teil der Königsfamilie. Denn die britische Regierung hat dem Informationsfreiheitsgesetz eine Ausnahme hinzugefügt. Damit dürfen sich Königin Elizabeth, Prinz Charles und dessen Sohn William privat unterhalten, und zwar auch mit Politikern. Zuvor konnten auch solche Informationen publik gemacht werden, wenn ein öffentliches Interesse daran bestand. Gegner der Neuregelung argumentieren, dass es nun noch schwerer werde, die königliche Familie zur Rechenschaft zu ziehen. Und das obwohl sie den britischen Steuerzahler etliche Millionen im Jahr koste.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)