24. Januar 2011 06:24 Uhr
Vor mehr als 250 Millionen Jahren, also noch vor den Dinosauriern, kam es zu einem Massensterben. 70 bis 90 Prozent aller Lebewesen auf der Erde und in den Ozeanen verschwanden. Forscher rätseln, was diese Katastrophe ausgelöst hat. Aus dem kanadischen Calgary kommt nun die These, es seien riesige Aschewolken gewesen. Wie die Wissenschaftler im Fachjournal "Nature Geoscience" berichten, haben sie Gesteinsproben aus dem Erdzeitalter Perm unter einem Mikroskop untersucht. Sie entdeckten darin kleine Partikel Kohleasche. Ihre Theorie: In Sibirien brachen damals ständig Vulkane aus und spuckten Milliarden Tonnen glühendes Gestein aus. Kohle aus der Umgebung entzündete sich, die Asche breitete sich über die gesamte Erde aus. Sie vergiftete dann Luft und Wasser.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)