24. Januar 2011 07:53 Uhr
In China werden immer mehr Frauen verschleppt und im Ausland zur Prostitution gezwungen. Das berichtet die Zeitung "China Daily" und beruft sich dabei auf eine Quelle im Ministerium für öffentliche Sicherheit. Demnach werden die Opfer von länderübergreifenden Verbrecherbanden nach Europa, Südostasien und Afrika gebracht. Die meisten Frauen stammten aus armen ländlichen Gebieten. Die Menschenhändler gaukelten ihnen vor, sie könnten im Ausland studieren oder gut bezahlte Jobs annehmen. Im November wurden der Quelle zufolge 15 Chinesinnen gerettet, die als Prostituierte nach Kinshasa gebracht wurden. "China Daily" zitiert außerdem Statistiken der Polizei in Malaysia, wonach zwischen Januar und November vergangenen Jahres mehr als 5.000 Chinesinnen wegen des Verdachts auf Prostitution festgenommen wurden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)