24. Januar 2011 09:22 Uhr

"Palin-freier" Monat Februar von US-Journalist proklamiert

Er hat die Nase voll von Sarah Palin: Der US-Journalist Dana Milbank hat den Februar zum "Palin-freien" Monat ausgerufen. Der Autor der "Washington Post" schreibt, er habe ein "Sarah-Palin-Problem". Seit die Politikerin im Präsidentschaftswahlkampf 2008 von John McCain zur Vize gekürt wurde, habe er 42 Kolumnen über sie verfasst und sie außerdem in diversen Blog-Einträgen, Chats sowie Fernseh- und Radioauftritten erwähnt. Dann habe er sich selbst vor gut einer Woche in einer CNN-Sendung beschwert, es werde zu viel über Palin berichtet. Deshalb habe er sich nun zu einem "Sarah-Palin-Moratorium" entschlossen - und er rufe andere Journalisten auf, sich anzuschließen. Die US-Medien seien wie von der Politikerin besessen, weil sie ihnen mit ihren Geschichten Leser und Zuschauer verschaffe. Dies werde von Sarah Palin ausgenutzt, indem sie den Journalisten immer wieder "provokative Bröckchen" hinwerfe. Nun sei es an der Zeit, ihr zu zeigen, dass sie nicht die wichtigste konservative Politikerin in den USA sei.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)