24. Januar 2011 13:21 Uhr

Amnesty International: Mutmaßlicher Wikileaks-Informant Manning wird schlecht behandelt

Er bekomme keine richtigen Kissen oder Decken und werde künstlich wach gehalten. Das berichtet die Menschenrechtsorganisation Amnesty International über die Haftbedingungen des mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning. Amnesty spricht von unmenschlicher Behandlung. Das US-Verteidigungsministerium wirft Bradley Verrat vor. Er hatte während seiner Zeit im Irak Zugang zu vertraulichen Dokumenten und soll diese an die Internetplatform Wikileaks weitergegeben haben. Offiziell hat das Militär aber erst Anklage wegen eines Videos auf Wikileaks erhoben, das einen brutalen Hubschrauberangriff auf Zivilisten zeigt. Zwei Unterstützer Bradleys wurden offenbar daran gehindert, ihn zu besuchen. Sie sollen auf dem Militärstützpunkt Quantico bei Washington festgehalten worden sein.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)