25. Januar 2011 07:54 Uhr

0,7er-Abi-Schnitt reichte nicht für Studienplatz

Manchmal reicht es nicht, einfach der Beste zu sein. So ist es Wadim Vodovozov ergangen, dem besten Abiturienten Baden-Württembergs. Trotz eines Abi-Schnitts von 0,7 hat er in seinem Wunschfach Medizin keinen Studienplatz bekommen. In der "Süddeutschen Zeitung" beschreibt er, wie es dazu kam. Schule sei für ihn schon immer "Big Business" gewesen, das er betrieben habe wie einen Job. Das Abitur sei dann das große Finale gewesen. Da habe er von 900 möglichen Punkten 898 erreicht. Doch an der Uni Heidelberg habe man die Studienplätze unter allen Einser-Abiturienten verlost. Vodovozov ging leer aus. Mit Hilfe seines Vaters hat der Abiturient sich durch drei Instanzen geklagt, allerdings erfolglos. Nun macht er ein freiwilliges soziales Jahr und hofft auf einen Studienplatz im Herbst.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)