25. Januar 2011 08:32 Uhr
Darf man mit dem Gedenken an den 11. September Geschäfte machen? Zwei New Yorker Abgeordnete finden: Nein. Die beiden Demokraten fordern ein hartes Vorgehen gegen eine Firma, die eine Gedenkmünze zum Terroranschlag verkauft. Das Unternehmen erwecke bei seinen Kunden den falschen Eindruck, es handele sich um eine offizielle Gedenkmünze. Die dürfe aber nur ein bestimmtes Museum herausgeben, das mit einem Teil der Einnahmen ein Denkmal zum 11. September finanzieren wolle. Außerdem behaupte das Unternehmen, in den Münzen stecke Stahl vom Ground Zero. Das sei aber nicht nachgewiesen. Senator Charles Schumer schreibt auf seiner Website, mit dem 10. Jahrestag des 11. September in diesem Jahr dürften weitere Betrugsversuche zu erwarten sein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)