25. Januar 2011 16:42 Uhr
Egal ob Schildkröten, Elfenbein oder Korallen. Artenschutz-Spürhunde finden Schmuggelware durch ihre guten Nasen. Bisher sind sie allerdings nur an deutschen Flughäfen im Einsatz. Die Umweltstiftung WWF will die Tiere jetzt auch europaweit schnüffeln lassen. WWF-Sprecher Roland Gramling erklärte, die Hunde seien das effektivste Mittel, um Schmuggel einzudämmen. Paris, London, Madrid und Rom seien Einfallstore für Schmuggelware aus der ganzen Welt. Bis die Tiere dort anfangen könnten, dauere es allerdings noch mindestens ein Jahr. Jede Zollbehörde müsse sich zunächst für das Projekt entscheiden, der WWF wolle dann bei der Umsetzung helfen. Ziel sei es, die Hunde künftig auch in Seehäfen und Postverteilzentren einzusetzen. In Deutschland sind die Spürhunde momentan auf den Flughäfen in Bremen, Frankfurt, Hamburg, Nürnberg und Stuttgart unterwegs.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)