26. Januar 2011 06:25 Uhr

Lange Wörter erzählen mehr als kurze

"Aussagekräftig" und "deutlich": Das könnten Wortbeispiele sein, die die These US-amerikanischer Forscher untermauern, die sie nach ihren Studien im Fachmagazin "Nature" veröffentlicht haben. Demnach hängt die Länge eines Wortes von seinem Informationsgehalt ab - und nicht von der Häufigkeit seines Gebrauchs. So nämlich lautete die These, die seit den 30er Jahren anerkannt war. Die Wissenschaftler waren ihr mit mathematischen Mitteln zu Leibe gerückt: Sie entwickelten eine Formel für die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Wort mit anderen verknüpft ist und errechneten so dessen Informationsgehalt - in zehn unterschiedlichen Sprachen. Die Vermutung der Wissenschaftler: Das neue Prinzip ist nicht nur effizienter, sondern macht das Gesagte auch beim Zuhörer besser verständlich.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)