26. Januar 2011 10:46 Uhr
Gewinn muss sozialen Nutzen stiften. Diese Meinung vertritt der Präsident des weltgrößten Nahrungsmittel-Konzerns Nestlé, Peter Brabeck-Letmathe im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Anlässlich des heute beginnenden Weltwirtschaftsforums in Davos fordert er ein Umdenken vor allem in der Lebensmittelproduktion. Mit dem heutigen Stand der Technik könnten neuneinhalb Milliarden Menschen ernährt werden. Es sei inakzeptabel, dass die Zahl der Hungernden wieder auf mehr als eine Milliarde gestiegen sei - und deshalb absoluter Wahnsinn, Agrarflächen für die Erzeugung von Biodiesel zu nutzen. Brabeck-Letmathe kündigte an, die Zukunft der Lebensmittelversorgung und die Rolle der Unternehmen in Davos zum Thema zu machen. Nestlé selbst fördere Nachhaltigkeit, in dem immer mehr Rohstoffe direkt beim Bauern gekauft würden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)