26. Januar 2011 12:21 Uhr

Frisch gekocht statt Fertigbrei: Gießener Forscher verbessern Babynahrung in Entwicklungsländern

Die Hersteller von Babynahrung wird es ärgern, die Kleinkinder selbst dürfte es freuen: Gießener Forscher arbeiten daran, die Ernährungssituation von unter Dreijährigen in Entwicklungsländern zu verbessern. Ziel sei es, die Eltern davon zu überzeugen, nicht mehr bloß industriell hergestellte Fertigbreie anzurühren, sondern selber zu kochen: nährstoffreiches Essen nämlich mit Zutaten aus der jeweiligen Region. Für dieses Projekt hat die Welternährungsorganisation der UNO, FAO, nun 1,15 Millionen Euro bewilligt. Damit wollen die Wissenschaftler nicht nur Rezepte entwickeln und prüfen, ob die regionalen Lebensmittel den Bedürfnissen der Kinder entsprechen. Am Ende soll es auch ein Konzept geben, um die neuen Empfehlungen bekannt zu machen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)