27. Januar 2011 06:33 Uhr
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist 25 Jahre her. Trotzdem leben in den damals verstrahlten Gebieten immer noch mehr als 1,5 Millionen Menschen. Das geht aus einem Bericht des Katastrophenschutzministeriums hervor. Weiter heißt es, staatliche Maßnahmen hätten geholfen, die Situation in vielen Gegenden zu normalisieren. So könnten durch Reinigungsmaßnahmen mehr als 84.000 Hektar ehemals bestrahlter Erde wieder bewirtschaftet werden. Die Katastrophe am 26. April 1986 gilt als der schwerste Atomunfall weltweit. Im Reaktorblock 4 des in der Ukraine gelegenen Atomkraftwerks war es damals zu einer Kernschmelze und einer Explosion gekommen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)