27. Januar 2011 08:25 Uhr
Die Aussage - "Ich habe Bilder im Kopf" - ist nun auch ein Fall für die Wissenschaft. Forscher der Universitätsklinik Hamburg und der Universität Tübingen haben einen Schlüssel zur menschlichen Wahrnehmung entdeckt. Demnach sind nicht die Augen für die Bilder im Kopf entscheidend, sondern die Kommunikation der Nervenzellen im Gehirn. Wenn unterschiedliche Bereiche der Neuronen miteinander gekoppelt sind, entstehen nach Angaben der Wissenschaftler auch andere Wahrnehmungen. Dies konnten die Forscher nachweisen, indem sie die elektrischen Signalen von 24 Probanden mit der Hilfe eines mathematischen Modells auswerteten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)