27. Januar 2011 08:26 Uhr
Es gilt als Hoffnungsträger auf dem Rohstoffmarkt: das Leichtmetall Lithium. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, investieren viele Anleger in den Rohstoff. Das liege vor allem daran, dass er der wichtigste Grundstoff für moderne Hochleistungsakkus sei. Lithium werde zwar auch beim Bau von Laptops und Handys verwendet. Vor allem werden aber Elektro- und Hybridautos mit Lithium-Ionen-Batterien betrieben. Besonders darauf stütze sich die Hoffnung vieler Anleger. Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group schätzt laut "FAZ" zum Beispiel, dass im Jahr 2020 bereits 26 Prozent der Neuwagen in China, Japan, den Vereinigten Staaten und Westeuropa Elektro- oder Hybridantriebe haben werden. Die Nachfrage für Lithium werde in den kommenden Jahren also sehr wahrscheinlich steigen. Doch die Zeitung warnt auch vor zu großen Hoffnungen: Wenn sich zu viele Anleger auf das Leichtmetall festlegten, könnte es zu einer Überproduktion kommen. Zum Beispiel wenn neue Ressourcen entdeckt würden. Investoren könnten in diesem Fall Millionenverluste drohen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)